Kann ich mein Sunshare System auch mit einer Wärmepumpe koppeln?

Die technische Machbarkeit der Kopplung

Ja, Sie können Ihr Sunshare-System prinzipiell mit einer Wärmepumpe koppeln, und das ist sogar eine äußerst sinnvolle Strategie, um Ihre komplette Energieversorgung zu optimieren. Die direkte Verbindung zwischen einem Balkonkraftwerk und der Wärmepumpe erfolgt in der Regel nicht über ein spezielles Kabel, sondern indirekt über den häuslichen Stromkreis. Der von den Sunshare-Modulen erzeugte Solarstrom wird direkt in Ihre Steckdose eingespeist. Alle elektrischen Verbraucher in Ihrem Haushalt, also auch Ihre Wärmepumpe, greifen auf diesen gemeinsam genutzten Strompool zu. Der Clou dabei: Je mehr Solarstrom gerade produziert wird, desto weniger Strom muss Ihre Wärmepumpe aus dem öffentlichen Netz beziehen. Dies senkt Ihre Stromrechnung erheblich und erhöht den Eigenverbrauchsanteil Ihrer sauber erzeugten Energie. Um diesen Effekt zu maximieren, ist die Kombination mit einem Speichersystem, wie der Glory-Serie von sunshare, besonders effektiv. Der Speicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf, der nicht sofort verbraucht wird, und stellt ihn später, zum Beispiel in den Abendstunden, wenn die Wärmepumpe häufig läuft, wieder zur Verfügung.

Die perfekte Synergie: Solarstrom und Wärmepumpen-Technologie

Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für die Wärmewende, da sie Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erde nutzbar machen. Allerdings benötigen sie für ihren Betrieb Strom für den Kompressor und die Ventilatoren. Genau hier setzt die Kopplung mit Ihrer Solaranlage an. Eine typische Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus hat eine Leistungsaufnahme von etwa 1 bis 3 kW. Ein Sunshare Balkonkraftwerk der Ray-Serie mit einer Modulleistung von beispielsweise 800 W peak kann an einem sonnigen Tag einen beträchtlichen Teil dieses Bedarfs decken. Besonders vorteilhaft ist, dass die Heizlast eines Gebäudes und die Solarstrahlung oft im Einklang stehen: An sonnigen, aber kalten Wintertagen scheint die Sonne intensiv, und gleichzeitig ist der Wärmebedarf hoch. Ihre Wärmepumpe kann dann mit einem großen Anteil an selbst erzeugtem, kostenlosem Solarstrom betrieben werden. Die folgende Tabelle veranschaulicht die grobe Einsparung an Netzstrom über ein Jahr hinweg.

KomponenteDurchschnittliche Leistung / KapazitätUngefähre jährliche Stromkosteneinsparung*
Sunshare Ray-Serie (ohne Speicher)800 WpBis zu 160 € (bei 40% Eigenverbrauch)
Sunshare Glory-Serie (mit Speicher)800 Wp + 1,6 kWh SpeicherBis zu 220 € (bei 70% Eigenverbrauch)
Luft-Wasser-Wärmepumpe (Beispiel)2 kW LeistungsaufnahmeAnteilig aus obigen Einsparungen

*Beispielrechnung basierend auf einem Strompreis von 0,35 €/kWh und 800 kWh Jahresertrag des Balkonkraftwerks. Die Einsparung hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab.

Die entscheidende Rolle des Energiespeichers

Ohne Batteriespeicher wird ein Großteil des produzierten Solarstroms mittags ins Netz eingespeist, wenn die Sonne am höchsten steht, der Wärmebedarf im Haus aber oft gering ist. Die Wärmepumpe läuft hingegen verstärkt am frühen Morgen und am Abend, wenn wenig oder kein Solarstrom zur Verfügung steht. Ein integrierter Speicher, wie er in der Glory-Serie verbaut ist, löst diesen zeitlichen Konflikt auf elegante Weise. Die hier verbauten halbfesten Batterien in Elektrofahrzeugqualität mit ihrer eXtraSolid-Technologie sind nicht nur extrem sicher, sondern auch auf Langlebigkeit und hohe Zyklenfestigkeit ausgelegt. Das bedeutet, Sie können die Batterie über viele Jahre hinweg täglich be- und entladen, ohne nennenswerte Leistungseinbußen befürchten zu müssen. Das intelligente Batteriemanagementsystem (BMS) sorgt dafür, dass die Energie genau dann bereitsteht, wenn Ihre Wärmepumpe sie benötigt, und optimiert so den Gesamtnutzungsgrad Ihres Energiesystems.

Planung, Installation und rechtliche Rahmenbedingungen

Bei der Planung dieser Kombination sind einige Punkte zu beachten. Zunächst müssen Sie prüfen, ob Ihre Wärmepumpe für den Betrieb mit solarerzeugtem Strom geeignet ist. Moderne Geräte sind hier oft flexibel, eine Rücksprache mit Ihrem Heizungsbauer ist jedoch ratsam. Die Installation des Sunshare-Systems selbst ist denkbar einfach: Das Halterungssystem ist zu 95 % vormontiert, die Module sind mit einem Gewicht von wenigen Kilogramm pro Stück einfach zu handhaben und für verschiedene Balkontypen, inklusive Betonbalkonen, geeignet. Die Anmeldung beim Marktstammdatenregister und beim örtlichen Netzbetreiber ist für Balkonkraftwerke bis 800 Watt verpflichtend, aber ein standardisierter Vorgang. Wichtig ist, dass Sie für den Betrieb der Wärmepumpe mit Solarstrom keine separate Genehmigung benötigen, da die Kopplung wie beschrieben über den Haushaltsstromkreis erfolgt. Die Investition in ein Sunshare-System mit Speicher amortisiert sich durch die Einsparungen bei den Stromkosten für die Wärmepumpe und den allgemeinen Haushaltsstrom in der Regel innerhalb weniger Jahre.

Maximale Effizienz durch intelligente Steuerung

Um das letzte Quäntchen Effizienz aus der Verbindung von Sunshare-System und Wärmepumpe herauszuholen, können Sie auf intelligente Energiemanager zurückgreifen. Die iShareCloud-App, die zu den Sunshare-Systemen gehört, ermöglicht es Ihnen, die Erträge und Verbräuche in Echtzeit zu überwachen. Noch einen Schritt weiter gehen spezielle Steuerungssysteme, die die Wärmepumpe gezielt dann einschalten, wenn besonders viel Solarstrom zur Verfügung steht. Sie können beispielsweise die Warmwasserbereitung oder den Heizbetrieb in die sonnenreichen Stunden legen. Diese Art des lastgeführten Betriebs erhöht den Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent und macht Sie unabhängiger von den stetig steigenden Energiepreisen. Die hohe Qualität der Sunshare-Module, die Widerstandsfähigkeit gegen Hagel und starken Wind, gewährleistet dabei eine zuverlässige Stromproduktion über die gesamte Lebensdauer von 25 Jahren und mehr.

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